Stadt­ar­chiv


Marina Benker

Mari­na Ben­ker
Tele­fon: 09253 950–46

E‑Mail: archiv@​weissenstadt.​de

Stadtarchiv in Bad Weißenstadt – das Gedächtnis unserer Stadt in blauer Schrift mit einem Spiegelreflex-Effekt unter jeder Zeile.
Die Erstel­lung des Reper­to­ri­ums (Find­buchs) ist für unser Archiv essen­zi­ell, um den Wert der Akten­be­stän­de klar auf­zu­zei­gen und sie zugäng­lich zu machen. Die Struk­tu­rie­rung und Glie­de­rung der Doku­men­te ermög­li­chen ein schnel­les Wie­der­fin­den über Stich­wör­ter.

Die Tätig­kei­ten von Stadtarchiven

  • Archi­vie­rung und Pfle­ge: Sie sind ver­ant­wort­lich für das Ein­glie­dern und Auf­be­wah­ren neu­er Unter­la­gen in das bestehen­de Archiv sowie für das Ein­pfle­gen alter und neu­er Doku­men­te und deren Auf­nah­me in das Reper­to­ri­um.
  • Zugäng­lich­keit und Recher­che: Sie erleich­tern die Suche nach Inhal­ten, The­men und Stich­punk­ten durch die Über­tra­gung des Reper­to­ri­ums in den PC.
  • Aus­kunft und Ser­vice: Sie geben Aus­künf­te über Ereig­nis­se, Erleb­nis­se und Bege­ben­hei­ten und beant­wor­ten Fra­gen. Zudem ermög­li­chen Sie Mit­bür­gern die eige­ne Nach­for­schung im Archiv.

Das umfasst die Berei­ni­gung von Dupli­ka­ten: Das Mate­ri­al wird sor­tiert, beschrif­tet und zur siche­ren Lang­zeit­auf­be­wah­rung in säu­re­s­ta­bi­le Kar­to­na­gen ver­packt. Nur durch die­se umfas­sen­de Erschlie­ßung und Kon­ser­vie­rung wird das pas­si­ve Archiv in ein aktiv nutz­ba­res Archiv umgewandelt.

Eine Haupt­auf­ga­be des Stadt­ar­chivs Bad Wei­ßen­stadt liegt in der Bewah­rung der Alten Geschich­te der Stadt und ihrer Dörfer.

Aus unse­rem Archiv

- Die Zunft­la­de, deren Exis­tenz der AG Hei­mat­kun­de Wei­ßen­stadt bereits seit Jah­ren bekannt war, wur­de dem Archiv zur Siche­rung und wei­te­ren Bear­bei­tung über­ge­ben und stellt eine wert­vol­le Ergän­zung des Bestan­des dar.

- Die umfang­rei­che Bil­der­samm­lung sowie die viel­fäl­ti­gen Mate­ria­li­en zur Hei­mat­ge­schich­te Bad Wei­ßen­stadts aus dem Nach­lass des ver­stor­be­nen Hei­mat­for­schers Karl Ott wur­den dem Archiv über­ge­ben. Die­se wert­vol­le Samm­lung berei­chert den Bestand erheb­lich und sichert das For­schungs­ma­te­ri­al für zukünf­ti­ge Generationen.

- Wei­ter­hin erhiel­ten wir den Nach­lass von Wolf­gang Schil­ler, Bil­der von sei­nen viel­zäh­li­gen Rei­sen befin­den sich genau­so im Archiv wie auch die Bil­der sei­nes Vaters „Johann Schil­ler“, ein Foto­graf und Leh­rer an der hie­si­gen Schule.

- Es gelan­gen immer wie­der klei­ne Gegen­stän­de, eine Koh­le­schau­fel von Fritz Döring erhal­ten von sei­nem Sohn, eine Leder­ho­se des Trach­ten­ver­eins mit selbst gestal­te­ten Hosen­trä­gern von S. Weiß, Wer­be­mit­tel von nicht mehr exis­ten­ten Geschäf­ten und Hand­werks­zeug von W. Hörl, bekom­men wir, das ist nur ein klei­ner Teil.  So kann das Archiv Aus­stel­lun­gen aus­schmü­cken und gestalten.

- Unter­la­gen der FFW lie­gen bei mir. Die­se wur­den damals auf dem Schul­bo­den gela­gert. Dadurch konn­te das Buch „Die Feu­er­weh­ren im Land­kreis Wun­sie­del im Fich­tel­ge­bir­ge von Ger­hard Berg­mann“ ver­voll­stän­digt wer­den usw.

 

Was ist schon pas­siert im Archiv?

  • Füh­ren von Find­lis­ten: Erstel­lung und Pfle­ge detail­lier­ter Lis­ten und Ver­zeich­nis­se (Reper­tori­en), um den Bestand schnell zugäng­lich zu machen und Aus­künf­te zu erleichtern.
  • Aus­kunfts­dienst: Beant­wor­tung von Anfra­gen von Nut­zern und Forschern.
  • Stich­wort­su­che ermög­li­chen: Struk­tu­rie­rung der Bestän­de für ein ein­fa­ches Fin­den mit­tels Schlagworten.
  • Digi­ta­le Spei­che­rung: Abspei­che­rung und ande­rer Erschlie­ßungs­da­ten im PC zur schnel­len Recherche.
  • Siche­rung ver­schie­de­ner Medi­en: Archi­vie­rung und Siche­rung von Bil­dern, Dias und Akten.
  • Über­nah­me von Samm­lun­gen von Pri­vat­per­so­nen: Geschlos­se­ne Über­nah­me und for­ma­le Erfas­sung neu­er Samm­lun­gen und Bestände.
  • Auf­be­rei­tung von Schul­un­ter­la­gen: Sam­meln, Ord­nen und Ver­zeich­nen von Schul­un­ter­la­gen der umlie­gen­den Dör­fer und der Stadt.
  • Orga­ni­sa­ti­on von Aus­stel­lun­gen: Pla­nung, Koor­di­na­ti­on, Auf­bau und Durch­füh­rung von Archiv-Ausstellungen.
  • Umset­zung von Ideen: Ent­wick­lung und Rea­li­sie­rung von Kon­zep­ten zur Ver­mitt­lung der Archi­vin­hal­te an die Öffentlichkeit.

Auf­bau the­ma­ti­scher Sammlungen:

  • Brief- und Rech­nungs­köp­fe von ver­gan­ge­nen und bestehen­den Fir­men und Hand­werks­be­trie­ben – Ord­ner 16
  • Füh­ren einer Kurz-Chro­nik, was hat sich in dem Jahr ereig­net um Jubi­lä­en für das neue Jahr zu bestimmen
  • Stra­ßen­na­men und Haus­num­mern, alt und neu
  • Wei­ßen­städ­ter Zei­tung 1912 bis 1936, Anzei­gen und Arti­kel im PC gelis­tet und abrufbar
  • Bil­der, Fotos und Dias sich­ten, sor­tie­ren Lis­ten anle­gen um Suche zu erleichtern
  • Bau­tä­tig­kei­ten an pri­vat Häu­sern aber auch Fir­men, ver­schie­dens­te Hausnummern
  • Chro­ni­ken, Urkun­den und Schrift­stü­cke über­set­zen- auch eige­nen Schrift­stü­cke – um sie für jeder­mann les­bar zu machen
  • Chro­ni­ken, Fest­schrif­ten von Ver­ei­nen, Orga­ni­sa­tio­nen, Dör­fern und Heimatbücher
  • Unter­la­gen der FFW lie­gen bei mir die­se wur­den damals auf dem Schul­bo­den gela­gert- dadurch konn­te das Buch „Die Feu­er­weh­ren im Land­kreis Wun­sie­del im Fich­tel­ge­bir­ge von Ger­hard Berg­mann“ ver­voll­stän­digt wer­den usw.
  • Per­so­nen­su­che, mit Zusam­men­ar­beit des Kir­chen­ar­chi­ves Wei­ßen­stadt, Herrn Horn
  • Samm­lun­gen von Pri­vat­per­so­nen über­neh­men und ein­zu­pfle­gen, zu Lis­ten und geschlos­sen aufzubewahren

Eine deutsche Zeitleiste mit dem Titel „Stundensteine der Stadtgeschichte 2026“, die bedeutende Ereignisse der Stadtgeschichte von 1351 bis 1976 auflistet, wobei die Jahreszahlen rot hervorgehoben sind und zu jedem Meilenstein eine kurze Beschreibung gegeben wird, vor einem scrollartigen, dekorativen Hintergrund. Eine Zeitleiste listet wichtige historische Daten und Ereignisse zu „Zeilnotizen“ von 1502 bis 2018 auf, wobei Jubiläen in Abständen von 25 oder 50 Jahren durch farbigen Text und grüne Klammern gekennzeichnet sind.

Wer arbei­tet im Archiv?

Ich bin seit 2013 ehren­amt­lich und 2017 offi­zi­ell für das Stadt­Ar­chiv – Bad Wei­ßen­stadt tätig. Durch die Hei­mat­for­scher Karl Ott und Die­ter Schmidt kam ich schon 1985 mit der Geschich­te Wei­ßen­stadts in Berüh­rung und arbei­te­te von da an mit im Arbeits­kreis Hei­mat­kun­de. Obwohl ich seit 43 Jah­ren in Fran­ken lebe, ent­de­cke ich auch nach über vier Jahr­zehn­ten immer wie­der neue und fas­zi­nie­ren­de Facet­ten unse­rer regio­na­len Geschich­te – eine Arbeit, die nie lang­wei­lig wird.

Mein Inter­es­se für die Regi­on spie­gel­te sich auch in mei­ner frü­he­ren Rol­le als Orts­spre­cher wider, in der ich gemein­sam mit den Ein­woh­nern die 650-Jahr-Fei­er der erst­ma­li­gen urkund­li­chen Erwäh­nung Fran­kens im Jahr 1996 organisierte.

 

Zwei Menschen gehen eine Kopfsteinpflasterstraße entlang, die von alten Gebäuden und hohen Bäumen gesäumt ist und einen malerischen Blick auf ein Tal mit Hügeln in der Ferne bietet. Das Bild ist in Schwarz-Weiß gehalten.

His­to­ri­sche Ansicht um 1930 – Blick über den „Gol­lers­berg“ zu Rudolf­stein und Schnee­berg. Vor dem Gol­ler­schen Haus steht noch der Brun­nen mit Hand­pum­pe. Die Kegel­bahn ist noch deut­lich zu erkennen.
Quel­le: J. Schil­ler, aus der Samm­lung von K. Ott

2026 – hier am „Gol­lers­ber­g­la“ sind wir unter­ge­bracht, „ich und mei­ne Akten“ 😉

Das Büro ist jeden Diens­tag von 9 bis 14 Uhr besetzt. Ter­min­ab­spra­chen sind möglich!

Han­dy 0152 09883792

Tele­fon 09253 / 95046

Das eigent­li­che Archiv (mit der städ­ti­schen Regis­tra­tur) befin­det sich im Neben­ge­bäu­de unter­halb des Gol­lers­hau­ses in dem ehe­ma­li­gen „Kegel­schub“ in Bad Weißenstadt.

Wir dan­ken für Ihr Interesse!

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