Die Bum­mel­hen­ker

Die Weißenstädter sind auch als die Bummelhenker bekannt. Dieser Name geht auf eine berühmte Sage des Fichtelgebirges zurück.

Auf der Mau­er des Wei­ßen­städ­ter Kirch­turms wuchs in ver­gan­ge­nen Zei­ten viel Gras. Um es zu nut­zen – spar­sam war man seit eh und je – beschloss man im Stadt­rat, es durch den Bum­mel, den Zucht­stier der Gemein­de, abwei­den zu las­sen, da das Mähen zu umständ­lich wäre.

Der Wei­ßen­städ­ter Bum­mel

Also leg­te man dem Tier einen Strick um den Hals und ver­such­te es mit ver­ein­ten Kräf­ten auf die Mau­er zu zie­hen. Als es dabei, am Strick hän­gend, die Zun­ge her­aus­streck­te, mein­ten alle, daß das Tier sich bereits die Zun­ge nach dem guten Fut­ter lecken wür­de. Als sie das Tier jedoch nicht auf die Mau­er hie­ven konn­ten und es wie­der her­ab­lie­ßen, konn­ten sie nur noch des­sen Tod fest­stel­len.

Die­ser Schild­bür­ger­streich hat den Wei­ßen­städ­tern im gan­zen Land den Spitz­na­men „Bum­mel­hen­ker“ ein­ge­bracht.

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Unse­ren Bum­mel kön­nen Sie auch besich­ti­gen. Er befin­det sich in der Stra­ße „An der Stadt­mau­er“.