Abschied von Man­fred Busch – Ein prä­gen­der Weg­be­glei­ter geht in den Ruhestand

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Mit einer fei­er­li­chen Ver­ab­schie­dung wür­dig­ten das Kom­mu­nal­un­ter­neh­men Kur­ort­ent­wick­lung Bad Wei­ßen­stadt am See, die Stadt Bad Wei­ßen­stadt sowie zahl­rei­che Weg­be­glei­ter das Lebens­werk von Man­fred Busch, der zum 31. März 2026 in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand ver­ab­schie­det wurde.

Fast fünf Jahr­zehn­te lang stand sein beruf­li­ches Wir­ken im Dienst der Stadt Bad Wei­ßen­stadt und ihrer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Sei­ne Lauf­bahn begann am 1. Okto­ber 1977 mit der Aus­bil­dung im Kom­mu­nal­dienst bei der Stadt Wei­ßen­stadt. Über zahl­rei­che Sta­tio­nen hin­weg über­nahm er immer mehr Ver­ant­wor­tung und ent­wi­ckel­te sich zu einer der prä­gends­ten Per­sön­lich­kei­ten der Stadtverwaltung.

Im Jahr 2013 wur­de Man­fred Busch zum Geschäfts­lei­ter der Stadt Bad Wei­ßen­stadt ernannt. Im glei­chen Jahr über­nahm er als ers­ter Vor­stand die Lei­tung des neu gegrün­de­ten Kom­mu­nal­un­ter­neh­mens Kur­ort­ent­wick­lung Bad Wei­ßen­stadt am See. Von Beginn an war er maß­geb­lich an der tou­ris­ti­schen Ent­wick­lung und an der Ver­wirk­li­chung eines ehr­gei­zi­gen Ziels betei­ligt: der Aner­ken­nung Bad Wei­ßen­stadts als staat­lich aner­kann­tes Heilbad.

Gemein­sam mit Alt­bür­ger­meis­ter Klaus Knies, sei­nem Schwa­ger Ste­phan Gesell und zahl­rei­chen wei­te­ren Mit­strei­tern beglei­te­te er die Ent­wick­lung bereits lan­ge vor der Grün­dung des Kom­mu­nal­un­ter­neh­mens. Unter sei­ner Ver­ant­wor­tung wur­den ent­schei­den­de Mei­len­stei­ne erreicht: die Erschlie­ßung und Aner­ken­nung der Heil­quel­le I, die Durch­füh­rung der Prä­di­ka­ti­sie­rungs­ver­fah­ren, der Besuch des Fach­aus­schus­ses sowie schließ­lich die Ver­lei­hung des Prä­di­kats „Staat­lich aner­kann­tes Heil­bad“ im Dezem­ber 2024 – ein his­to­ri­scher Erfolg für die Stadt Bad Wei­ßen­stadt. Auch die Über­füh­rung der tou­ris­ti­schen Ein­rich­tun­gen in das Kom­mu­nal­un­ter­neh­men fiel in sei­ne Amtszeit.

Vor­stands­vor­sit­zen­de Clau­dia Kreu­zer wür­dig­te in ihrer Anspra­che ins­be­son­de­re sei­ne ruhi­ge, beson­ne­ne und mensch­li­che Art: „Man­fred Busch war für uns weit mehr als ein Vor­ge­setz­ter. Er war Rat­ge­ber, Unter­stüt­zer und Vor­bild. Selbst in schwie­ri­gen Situa­tio­nen bewahr­te er Ruhe und fand stets die rich­ti­gen Wor­te. Fach­lich wie mensch­lich hat er unser Kom­mu­nal­un­ter­neh­men nach­hal­tig geprägt.“

Auch Ers­ter Bür­ger­meis­ter Mat­thi­as Beck hob die außer­ge­wöhn­li­chen Ver­diens­te des lang­jäh­ri­gen Ver­wal­tungs­chefs her­vor. Er bezeich­ne­te Man­fred Busch als eine zen­tra­le Stüt­ze der Stadt­ver­wal­tung, des­sen Wis­sen, Erfah­rung und Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein über Jahr­zehn­te hin­weg die Ent­wick­lung Bad Wei­ßen­stadts mit­ge­stal­tet hät­ten. Beson­ders sei­ne Ver­läss­lich­keit, sei­ne Loya­li­tät und sein respekt­vol­ler Umgang mit allen Mit­ar­bei­ten­den sei­en her­aus­ra­gend gewesen.

Mit dem Ein­tritt in den Ruhe­stand endet eine Ära. Die Spu­ren sei­nes Wir­kens blei­ben jedoch sicht­bar – in den Struk­tu­ren der Ver­wal­tung, in der erfolg­rei­chen Ent­wick­lung des Kur­or­tes und nicht zuletzt im staat­lich aner­kann­ten Heil­bad Bad Weißenstadt.

Das Kom­mu­nal­un­ter­neh­men Kur­ort­ent­wick­lung Bad Wei­ßen­stadt am See dankt Man­fred Busch für sei­nen außer­ge­wöhn­li­chen Ein­satz, sei­ne Ver­bun­den­heit mit der Stadt und sein gro­ßes Enga­ge­ment über vie­le Jahr­zehn­te hinweg.

Für den neu­en Lebens­ab­schnitt wün­schen wir ihm Gesund­heit, Glück, vie­le schö­ne Momen­te im Kreis sei­ner Fami­lie und wei­ter­hin eine enge Ver­bun­den­heit mit dem Kom­mu­nal­un­ter­neh­men und sei­ner Hei­mat­stadt Bad Weißenstadt.

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