Kur­park Weißenstadt

Der am westlichen Ufer des Weissenstädter Sees gelegene Kurpark (von 1994) ist ein ganz besonderes Kunst Projekt, errichtet auf dem Gelände des ehemaligen Steinverarbeitungsbetriebes GRASYMA (Granit, Syenit und Marmor).

Kurpark Weißenstadt

Der am west­li­chen Ufer des Wei­ßen­städ­ter Sees gele­ge­ne Kur­park (von 1994) ist ein ganz beson­de­res Kunst Pro­jekt, errich­tet auf dem Gelän­de des ehe­ma­li­gen Stein­ver­ar­bei­tungs­be­trie­bes GRA­SY­MA (Gra­nit, Sye­nit und Marmor).

Erhardt Acker­mann

In die­ser Fir­ma wur­den ab Beginn des 19. Jahr­hun­dert bis in die Neu­zeit sagen­haf­te Skulp­tu­ren, geschlif­fe­ne Säu­len, und impo­san­te Denk­mä­ler geschaf­fen, die in vie­len Län­dern die­ser Welt ihre Bestim­mung fan­den.
Gra­nit aus Wei­ßen­stadt ist eine begehr­te Beson­der­heit! Unser Ehren­bür­ger, einer der berühm­tes­ten Män­ner von Wei­ßen­stadt, Erhardt Acker­mann (1813–1880), hat dort Dank sei­ner Erfin­dungs­ga­be eine beson­de­re Hart­stein­schleif­tech­nik ent­wi­ckelt. Dadurch ent­stan­den vie­le fas­zi­nie­ren­de Steinmonumente.

Erhardt-Acker­mann, die­ser Wei­ßen­städ­ter Pio­nier, galt als Erfin­der der indus­tri­el­len Hart­stein­schleif­kunst. Zu sei­nem Geden­ken steht inmit­ten des Kur­par­kes eine wun­der­vol­le Büs­te (Och­sen­kopf­por­phyr) aus den Hän­den des Bild­hau­ers Wolf­gang Stefan/Vielitz/Selb.

Sein Geburts­haus befin­det sich direkt am Wei­ßen­städ­ter Markt­platz HsNr. 5.
Es ist mit einer klei­nen fei­nen Gedenk­ta­fel kennt­lich gemacht.

Info­zen­trum des Geo­park Bayern/Böhmen

Auf 12 infor­ma­tiv gestal­te­ten Tafeln „Gra­nit im Fich­tel­ge­bir­ge“ des Geo­par­kes Bayern/Böhmen wer­den die unter­schied­li­chen Aspek­te des Gra­nits dar­ge­stellt, von der Ent­ste­hung bis zur Ver­ede­lung sei­ner Ober­flä­chen. Alles ist ganz­jäh­rig kos­ten­frei zugänglich.

Ver­an­stal­tun­gen im Kurpark

In den kunst­voll erhal­te­nen Rui­nen fin­den Märk­te oder auch das tra­di­tio­nel­le „Rock-the-Ruins“ Kon­zert mit Rock­bands aus aller Welt statt.

Kneipp­tret­be­cken, Fit­ness und Ruheliegen

Ein groß­zü­gi­ges Kneipp­tret­be­cken, ver­schie­de­ne Fit­ness­ge­rä­te, sowie Ruhe­lie­gen aus Holz laden ein, zum aktiv wer­den und eben­so zum ruhen­den Sein. In einer lau­schi­gen Ecke fin­det man eine fabel­haf­te Kräu­ter­schne­cke,
die einen heil­sa­men Impuls zum ken­nen­ler­nen der gesun­den Natur­kräu­ter­welt setzt. Für alle Sin­ne – zum Sehen, Ein­füh­len, Schme­cken, Wohl­rie­chen und Lau­schen der akti­ven Natur drumherum.

Der Park lädt alle ein, für lang oder kurz, ob alt oder jung, viel­leicht auch nur auf einen Sprung.…;) Las­sen Sie sich ver­zau­bern! Hier schmiegt sich die Natur lie­be­voll an bzw. in unse­re tra­di­tio­nel­le Industriegeschichte!

Erfah­ren Sie mehr über die Geschich­te und Kul­tur in Wei­ßen­stadt unter: www​.weis​sen​stadt​.de