Ehren­hain mit Kriegerdenkmal

Der Ehrenhain ist eine Parkanlage an der Kirchenlamitzer Straße, der von einer Reihe Historischer Scheunen flankiert wird.

Dies ist einer von 11 Standorten der Weißenstädter digitalen Stadtführung.

Ehren­hain mit Kriegerdenkmal

Im Zen­trum der Park­an­la­ge steht das Krie­ger­denk­mal. Es wur­de zu Ehren der gefal­le­nen Krie­ger bei­der Welt­krie­ge errich­tet, besteht aus hei­mi­schen Gra­nit und stellt die monu­men­ta­le Figur eines Kämp­fers, eine Rolands­fi­gur, dar. Die Rolands­fi­gur dient auch als Sinn­bild für Freiheit.

Kriegerdenkmal am Ehrenhain
Krie­ger­denk­mal am Ehren­hain heu­te Foto: Flo­ri­an Fraaß

Der Wei­ßen­städ­ter Bild­hau­er Chris­ti­an Neu­per erschuf das Krie­ger­denk­mal, das am 02. Okto­ber 1928 ein­ge­weiht wur­de. Der Sockel der Rolands­fi­gur zeigt das Jahr des jewei­li­gen Kriegs­en­des, 1918 und 1945, sowie in der Mit­te das Wei­ßen­städ­ter Wap­pen. Das Denk­mal hat eine Höhe von 4,20 Metern und wiegt cir­ca 150 Zentner.

Nach 1945 wur­de die Flä­che erwei­tert und die Park­an­la­ge um das Denk­mal her­um als „Ehren­hain“ ange­legt. Bis heu­te fin­det all­jähr­lich am Volks­trau­er­tag eine fei­er­li­che Kranz­nie­der­le­gung zum Geden­ken an die Gefal­le­nen der bei­den Welt­krie­ge statt.

Der Ehren­hain mit dem Krie­ger­denk­mal ist beim Baye­ri­schen Lan­des­amt für Denk­mal­pfle­ge als Bau­denk­mal eingetragen.

Krie­ger­denk­mal aus dem Jahr 1928 Foto: Stadt­ar­chiv Weißenstadt
Alte, handgezeichnete Karte eines dreieckigen Parks mit Wegen, Bäumen und einem zentralen kreisförmigen Bereich, betitelt mit „Ehrenhain“ auf Deutsch. Die Karte ist gealtert, weist sichtbare Knicke und handschriftliche Beschriftungen auf und ist auf einem steinernen Hintergrund abgebildet.
His­to­ri­scher Plan zur Anla­ge des Ehren­hains Quel­le: Stadt­ar­chiv Weißenstadt
Schwarz-Weiß-Porträt eines Mannes mittleren Alters mit kurzen Haaren, der einen Anzug und eine Fliege trägt und mit ausdruckslosem Blick direkt in die Kamera schaut. Das zeitlose Styling erinnert an die würdevolle Gelassenheit eines Ehrenhains und spiegelt stille Stärke und Gedenken wider.

Chris­ti­an Neu­per wur­de in Wei­ßen­stadt gebo­ren. Nach sei­ner Aus­bil­dung bei der Stein­schlei­fe­rei Erhardt Acker­mann und ver­schie­de­nen Aus­lands­auf­ent­hal­ten kehr­te er ins Fich­tel­ge­bir­ge zurück und war als künst­le­ri­scher Bild­hau­er tätig. 

Standort

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