Radon

ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, das seit jeher in allen Böden und Gesteinen, in Wässern und in der Luft vorhanden ist. Doch die für medizinische Zwecke notwendige Konzentration von Radon findet sich nur an wenigen Orten. In den Granitgängen von Weißenstadt wurde ein hohes Vorkommen des Gases gemessen. Radon wurde 1900 erstmals von Friedrich Ernst Dorn entdeckt. Seit 1923 ist die Bezeichnung Radon gebräuchlich. In der medizinischen Radonbalneologie soll Radon das menschliche Immunsystem stimulieren und dadurch Krankheiten lindern. Das Radon gelangt durch die Inhalation hochaktiver radonhaltiger Luft oder in Wannenbädern durch die Haut in den menschlichen Organismus. Die medizinische Heilwirkung von Radon wird schon über 100 Jahre genutzt und wissenschaftlich untersucht, wobei man drei Arten der Anwendung unterscheidet: Radonbäder, bei denen das Radon über die Haut aufgenommen wird; Radoninhalation, bei der Patienten die radonhaltige Luft einatmen und Radonwässer als Trinkkur, bei der der Wirkstoff über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen wird.


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