Zigeunermühle
Früher
stand hier die Lehstenbachmühle – so hieß bis 1970 auch das Dorf. Sie wurde 1622 vom Rat der Stadt Weißenstadt gebaut, war das Mühlengewerbe damals doch recht lukrativ. Der heutige Name rührt daher, dass hier in der Nähe eine Horde Zigeuner niedergemetzelt wurde und auch ihr Grab fand. Seit 1870 gehört die Mühle mit Mahlgang der Familie Bauer, die sie erst 1929 stilllegte und dann eine Gastwirtschaft und Sommerfrische eröffnete. Eine Skisprungschanze, die der Wintersportverein Weißenstadt erbaute, die es heute aber nicht mehr gibt, war über viele Jahre Austragungsort für das „Goldpokalspringen“. Das Münchberger Naturfreundehaus wurde am 11. Juni 1923 mit der Zielrichtung gegründet, den arbeitenden Menschen zu helfen und Möglichkeiten zu eröffnen, in der Freizeit Naturverbundenheit zu erhalten.
Heute
Der Ortsteil mit heute nur noch 4 Einwohnern liegt am Hang des Lehstenbergs am Lehstenbach. Das naheliegende Naturfreundehaus ist ein beliebtes Ausflugsziel der Münchberger Naturfreunde.
Naturfreundehaus, Ferienwohnungen
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