Weißenhaid

Früher
wurde durch seine reichen Zinnvorkommen im Mittelalter recht bedeutend. Zinn gewann man hier in „Seifen“ und dem einzigen echten Zinnbergwerk unserer Region mit Schächten und Stollen 1317 wird Weißenhaid erstmals als „Wizzenhaide“ urkundlich erwähnt. Aufgezeichnet sind auch 2 Hammerwerke, eines davon gegenüber der heutigen Forstdiensstelle. 1698 sind ein hoher Ofen, ein Hammerwerk, eine Mühle, ein „Hammerguth“ etc. urkundlich erwähnt. Am Seerangen stand bis 1833 ein Hochofen, der Eisenerz, das man von auswärts bezog, für die Hammerwerke Franken, Tröstau und Fröbershammer schmolz. Das Gebäude des heutigen Gasthauses „Weißenhaider Mühle“ wurde 1681 errichtet. Hier verarbeitete man Roheisen.  Der 30-jährige Krieg, sonst der Schrecken der Gegend, verschonte das Dorf. 1836 aber zerstörte ein Großbrand die Hälfte der Anwesen.

Heute
Weißenhaid liegt nahe der Ortschaft Schönlind und südwestlich von Weißenstadt. Die Ortsmitte ist geprägt von einem grünen Anger mit Kinderspielplatz. Die Landwirtschaft spielt heute eine untergeordnete Rolle. Es gibt nur noch zwei große Bauernhöfe. Heute zählt Weißenhaid 118 Einwohner.

Kinderspielplatz, Übernachtungsmöglichkeiten, Ferienwohnungen

Öffnet externen Link in neuem Fensterzur Website Dorfgemeinschaft Weißenhaid- www.weissenhaid.de

Höhenlage
Weißenhaid 640 m ü. NN

Luftaufnahme Weißenhaid

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