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Weißenstadt tritt den KurFranken bei
Neues Mitglied im Kreis der oberfränkischen Bäder
Pressemitteilung des Vereins "Die 5 Kurfranken"
Im Bild (v.l.): Ottmar Lang (Kurdirektor Bad Steben), Peter Berek (Bgm.Bad Alexandersbad), Frank Dreyer, Bert Horn (Bgm.Bad Steben)
Mit der Stadt Weißenstadt im Fichtelgebirge konnte dieser Tage der Bad Stebener Bürgermeister und Vorsitzende des Vereins "Die 5 Kurfranken e.V.", Bert Horn, ein neues Mitglied im Kreis der oberfränkischen Bäderfamilie begrüßen. Zur offiziellen Aufnahme hatten sich Vertreter der einzelnen Orte im Rathaus von Weißenstadt eingefunden.
Durch die Eröffnung des Kurzentrums im Jahr 2007 ist es gelungen, das in Weißenstadt vorkommende, heilsame Edelgas Radon für Gesundheitsanwendungen nutzbar zu machen und somit auch die Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Kreis der KurFranken zu schaffen. Im dortigen Gesundheitshotel kommen alle Therapieformen mit Radon zum Einsatz. Von Erkrankungen der Haus und der Atemwege über degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden bis zu Krankheiten des rheumatischen Formenkreises reichen die Indikationen. Insgesamt umfasst das Therapieangebot über 100 verschiedene Anwendungen von klassischen Massagen und Wannenbädern bis hin zur Fangopackung, Lymphdrainage oder Krankengymnastik.
Wie Bürgermeister Frank Dreyer erläuterte, ist der Stadtrat im November seinem Vorschlag gefolgt und hat sich für einen Beitritt zum Verein ausgesprochen. Vorsitzender Bert Horn freute sich, dass nach dem Ausscheiden von Bad Berneck die 5 KurFranken mit Weißenstadt als aufstrebendem Kur- und Tourismusort, Bad Alexandersbad, Bad Rodach, Bad Staffelstein und Bad Steben nun wieder komplett sind. "Wir verstehen uns als Interessenvertretung der oberfränkischen Heilbäder und freuen uns über die Verstärkung durch Weißenstadt!", so Horn. Im Zuge eines immer härter werdenden Wettbewerbs komme einer Bündelung der Kräfte und einem gemeinsamen Agieren der Orte aus der Region immer größere Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende auch auf einen Vorstandsbeschluss hin, wonach die Kur- und Gästekarten der fünf beteiligten Orte gegenseitig anerkannt werden. Dies bedeute konkret, dass die Inhaber dieser Karten in allen Mitgliedsorten verschiedene Vergünstigungen in Anspruch nehmen können. Hierzu gehörten z.B. der kostenlose Besuch von Kurkonzerten, bestimmter Tanzveranstaltungen, der Kurparks aber auch die Teilnahme an Führungen sowie Ermäßigungen bei verschiedenen Eintrittspreisen und kulturellen Veranstaltungen. Dies sei das für jeden Gast spürbare positive Ergebnis der Zusammenarbeit auf oberfränkischer Ebene.
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